Samstag, 22. Juni 2024
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    Feigwarzen (Kondylome)

    Wie stecke ich mich mit Feigwarzen an?

    Die HPV-Infektion, die zu Feigwarzen führt, kann durch direkten oder indirekten Hautkontakt oder Geschlechtsverkehr erfolgen. Die HP-Viren können auch von Leuten ohne sichtbaren Symptomen oder etwa durch ein verschmutztes Handtuch übertragen werden.

    Wie erkenne ich Feigwarzen?

    Feigwarzen sind meist unübersehbare Hautwucherungen oder Juckreiz am Penis, an der Scheide oder im Analbereich. In seltenen Fällen treten sie auch im Mund auf.

    Wie werden Feigwarzen behandelt?

    Je nach Größe, Ausbreitung und Ort der Wucherungen ist die Behandlung von Feigwarzen gut bis sehr problematisch möglich. Sie müssen auf jeden Fall durch den Arzt entfernt werden.

    Wie kann ich verhindern, Feigwarzen zu bekommen?

    Sex mit Kondomen bietet einen gewissen Schutz gegen Feigwarzen. Gegen die wichtigsten Typen von HPV, den Verursachern der Warzen, gibt es eine Impfung.

    Feigwarzen, auch Genitalwarzen genannt, sind Hautwucherungen in verschiedenen Größen und Formen am Darmausgang, im Analkanal, der Eichel oder an den Hoden. Bei Frauen treten sie meist im oder um den Scheideneingang auf. Unter Umständen sind sie mit freiem Auge nicht zu erkennen. Sie zählen weltweit zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten.

    Was ist die Ursache für Feigwarzen?

    Ursache ist eine Infektion mit Humanen Pappilom-Viren (HPV). Oft vergehen Monate, mindestens aber zwei bis vier Wochen, bis erste Anzeichen einer Erkrankung sichtbar werden. Stress und Rauchen können – ähnlich wie bei Herpes – den Ausbruch begünstigen. Besonders gefährdet von einer Infektion mit HPV sind jüngere Menschen. Voraussetzung für die Entstehung von Feigwarzen sind Feuchtigkeit und kleine Hautverletzungen.

    Wie werden Feigwarzen entfernt?

    Ohne Behandlung können bestimmte Formen der HPV-Infektion sogar das Risiko für Gebärmutter- oder Analkrebs erhöhen. Deshalb: Auf jeden Fall zum Arzt, bei Feigwarzen immer auch den Partner mit behandeln! Meistens erfolgt die Ansteckung mit HPV durch sexuellen Kontakt, selten auch indirekt, also zum Beispiel durch ein verschmutztes Handtuch. Deshalb zählt die Infektion auch zu den Geschlechtskrankheiten.

    Bei der Behandlung werden die Feigwarzen entfernt. Das dauert meist mehrere Besuche beim Arzt. Oft werden größere Warzen operativ, zum Beispiel durch eine elektrische Schlinge, Gefrieren oder Laser, entfernt. Aber auch medikamentöse Therapien gibt es: Hier werden die Warzen mit einem Zellgift betupft. Das Virus ist aber trotzdem noch im Körper. Prinzipiell gilt, dass dein Körper den Virus unter Kontrolle hat, wenn ein halbes Jahr keine Warzen mehr aufgetaucht sind.

    Kann ich mich gegen Feigwarzen impfen lassen?

    Eine HPV-Impfung ist auf dem Markt. Sie senkt das Risiko für Feigwarzen und Gebärmutterhalskrebs um bis zu 90 Prozent. Die Impfung senkt auch deutlich das Risiko für Krebs an Rachen, Kehlkopf, Scheide, Anus und Penis. Sie wird Die Impfung wird daher Mädchen und Buben beziehungsweise Frauen und Männern bis zum vollendeten 30. Lebensjahr allgemein empfohlen, danach ist sie optional.

    Zwischen dem 9. und 21. Lebensjahr ist die HPV-Impfung in Österreich kostenlos. Bis zum 21. Lebensjahr werden zwei Impfungen empfohlen. Dabei sollte die zweite Dosis sollte nach sechs bis 12 Monaten verabreicht werden. Für Personen ab dem 21. Lebensjahr werden drei Impfdosen empfohlen.


    Aktuelle Nachrichten über Feigwarzen


    • Wikipedia: Ein umfassender Überblick über den Erreger von Feigwarzen, den HPV-Virus
      de.wikipedia.org
    • Gesundheitsministerium: Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV)
      sozialministerium.at